Geschichte des VCP



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Die ersten evangelischen Pfadfindergruppen wurden innerhalb des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM) gegründet. 1921 schlossen sie sich zur CPD (Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands) zusammen. 1922 wurde die Tatgemeinschaft Christlicher Pfadfinderinnen ins Leben gerufen, die 1933 in Bund Christlicher Pfadfinderinnen (BCP) umbenannt wurde.

Die Zeit des Nationalsozialismus brachte das Verbot der Jugendverbände, und auch die CPD musste ihre unter 18-Jährigen Mitglieder entlassen oder in die Hitlerjugend überführen. 1937 erfolgte die endgültige Auflösung der CPD und BCP. Manche Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzten jedoch ihre Arbeit im Geheimen fort.

Bereits 1946 entstanden in der amerikanischen Besatzungszone wieder die ersten Pfadfindergruppen. Dem folgte der Zusammenschluss der evangelischen (CPD, BCP und EMP), katholischen (DPSG und PSG) Pfadfinderverbände und des überkonfessionellen (BDP) Pfadfinderverbandes zum Ring deutscher Pfadfinder und zum Ring deutscher Pfadfinderinnen. Anfang der 50er Jahre erfolgte die Aufnahme der Ringverbände in die Weltverbände WOSM und WAGGS und damit die weltweite Anerkennung.

Die gesellschaftlichen Veränderungen ab Mitte der 60er Jahre gaben den Anstoß zum Zusammenschluss der evangelischen Pfadfinderbünde

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zu einem koedukativen Pfadfinderverband. Bundesweit erfolgte die Fusion 1973, woraus der VCP entstand.

Heute sind bundesweit über 47.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder im VCP aktiv. Im Ring Deutscher Pfadfinderverbände und im Ring deutscher Pfadfinderinnenverbände, dem der VCP angehört, sind insgesamt ca. 200.000 Mitglieder vertreten.

Samstag, 25. Mai 2013